25. April – Tag des Baumes

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Friedrich Schiller – Der Baum
Der Baum, auf dem die Kinder
Der Sterblichen verblühn,
Steinalt, nichts desto minder
Stets wieder jung und grün.
Er kehrt auf einer Seite
Die Blätter zum Licht,
Doch kohlschwarz ist die zweite
Und sieht die Sonne nicht.
Er setzet neue Ringe,
So oft er blühet, an,
Das Alter aller Dinge
Zeigt er den Menschen an.
In seine grüne Rinden
Drückt sich ein Name leicht,
Der nicht mehr ist zu finden,
Wennn sie verdorrt und bleicht.
So sprich, kannst du’s ergründen
Was diesem Baume gleicht?
Der Tag des Baumes wurde am 10. April 1872 vom Farmer Julius Sterling Morton im bis dahin eher baumarmen US-Bundesstaat Nebraska eingeführt. Morton pflanzte selbst jahrelang auf seiner Farm Bäume und Büsche zum Schutz vor Bodenerosionen. Er forderte mit seiner “Arbor Day-Resolution” die Regierung Nebraskas dazu auf, einen jährlichen Tag des Baumes einzuführen, und hatte Erfolg. Nach und nach schlossen sich immer mehr Staaten an, 1951 übernahmen dann die Vereinten Nationen den Tag des Baumes. Am 25. April 1952 pflanzte Professor Dr. Theodor Heuß zum ersten Tag des Baumes in Deutschland einen Ahornbaum. Meistens aber schrumpft der Aktionismus nur auf symbolische Pflanzungen am Tag des Baumes.

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